Bei trockenen, rissigen Händen hilft eine reichhaltige, parfümfreie Creme, die Feuchtigkeit in der Haut bindet und einen schützenden Film hinterlässt. Ebenso wichtig wie die Creme selbst ist die Routine: regelmäßig eincremen, vor allem direkt nach dem Händewaschen, und die Hände bei Putzarbeiten und Kälte schützen. Typische Fehler sind heißes Wasser, ungeschützte Hände beim Putzen und Spülen sowie zu seltenes Eincremen.
Dieser Ratgeber zeigt, warum Hände so schnell austrocknen, woran man eine gute Creme erkennt und welche Pflegetipps im Alltag und im Winter den Unterschied machen – inklusive anderer rauer Stellen wie Ellenbogen und Knie.
Warum Hände so schnell trocken und rissig werden
Hände trocknen aus, weil Wasser, Seife und Kälte der Haut ihre schützenden Fette entziehen. Der Handrücken besitzt zudem nur wenige Talgdrüsen und kann verlorenes Fett kaum selbst nachliefern. Die Folge: Die Haut wird rau, spannt und bildet schließlich kleine Risse, besonders an Fingerkuppen und Knöcheln.
Im Herbst und Winter verstärkt sich dieser Effekt deutlich. Kalte Außenluft enthält wenig Feuchtigkeit, trockene Heizungsluft entzieht der Haut drinnen zusätzlich Wasser – und der ständige Wechsel zwischen beidem belastet die Hautbarriere weiter.
Putzen, Spülen, Händewaschen: Wenn der Alltag die Hände austrocknet
Trockene Hände sind kein reines Berufsproblem. Auch ganz normale Tätigkeiten wie häufiges Händewaschen, Desinfizieren, Putzen und Spülen setzen der Haut zu. Jeder Kontakt mit Wasser und Reinigungsmitteln löst etwas Hautfett, und alkoholhaltige Desinfektionsmittel entziehen der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Wer viel im Haushalt arbeitet oder sich oft die Hände wäscht, braucht deshalb nicht nur eine gute Creme, sondern auch Schutz im Alltag.
Woran man eine gute Creme für trockene Hände erkennt
Eine gute Creme für trockene, rissige Hände erfüllt drei Aufgaben gleichzeitig: Sie bindet Feuchtigkeit, schützt vor erneutem Austrocknen und ist so verträglich, dass man sie gerne mehrmals täglich verwendet. Entscheidend ist das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe, nicht ein einzelner Wirkstoff. Aufschluss gibt die Inhaltsstoffliste (INCI).
Feuchtigkeit binden und Schutzfilm bilden
Feuchthaltefaktoren wie Glycerin oder Urea ziehen Wasser in die oberste Hautschicht und halten es dort. Damit diese Feuchtigkeit nicht sofort wieder verdunstet, braucht es zusätzlich rückfettende Bestandteile wie pflanzliche Öle, Paraffin oder Silikone, die einen dünnen Film auf der Haut bilden. Pflegestoffe wie Allantoin, Bisabolol oder Panthenol ergänzen die Rezeptur bei strapazierter Haut.
Parfümfrei bei empfindlicher Haut
Duftstoffe gehören zu den häufigeren Auslösern von Hautreaktionen. Wer zu empfindlicher Haut neigt, ist mit einer parfümfreien Pflege auf der sicheren Seite – gerade bei Händen, die mehrmals täglich eingecremt werden. Bei insgesamt empfindlicher Haut lohnt sich auch ein Blick auf die Wäsche: Welches Waschmittel ist für empfindliche Haut geeignet?
Eine Textur, die im Alltag funktioniert
Eine Textur, die schnell einzieht und keinen Fettfilm hinterlässt, lässt sich auch im Büro, unterwegs oder zwischen zwei Putzarbeiten auftragen.
Für trockene, beanspruchte Hände empfehlen wir die EUTERPFLEGE Care + Repair Creme 200ml: Sie kombiniert Glycerin mit Allantoin und Bisabolol, ist parfümfrei, pH-hautneutral und dermatologisch mit „sehr gut“ bewertet.

Trockene Hände richtig pflegen: Die wichtigsten Tipps
Gegen trockene Hände hilft vor allem eine feste Routine: schonend waschen, direkt danach eincremen und die Haut vor Wasser, Reinigungsmitteln und Kälte schützen.
Lauwarm waschen und mild reinigen
Heißes Wasser löst mehr Hautfett als lauwarmes. Ein mildes, parfümfreies Waschgel wie das EUTERPFLEGE Care + Repair Waschgel 4in1 reinigt die Hände schonend. Anschließend gründlich abtrocknen – auch zwischen den Fingern, denn feuchte Haut reißt bei Kälte schneller ein.

Direkt nach dem Waschen eincremen
Der beste Zeitpunkt zum Eincremen ist unmittelbar nach dem Händewaschen. Steht die Creme direkt am Waschbecken, denkt man häufiger daran.
Beim Putzen und Spülen Handschuhe tragen
Gummihandschuhe halten Wasser und Reinigungsmittel zuverlässig von der Haut fern, auch bei mild formulierten Produkten lohnt sich das. Bei längeren Putzarbeiten empfiehlt es sich, dünne Baumwollhandschuhe darunter zu tragen, damit die Hände nicht schwitzen.
Über Nacht intensiv pflegen
Bei sehr rauen Händen hat sich ein einfaches Abendritual bewährt: die Creme dick auftragen und dünne Baumwollhandschuhe darüberziehen. So bleibt die Pflege über Nacht auf der Haut, statt an Kissen und Decke abgerieben zu werden.
Eine Creme auch für Ellenbogen und Knie
Eine reichhaltige Creme für trockene Hände eignet sich in der Regel auch für andere raue Einzelstellen wie Ellenbogen und Knie. Diese Stellen haben ähnliche Bedürfnisse wie die Hände: wenig eigenes Hautfett, viel Druck und Reibung und eine schnell verhornende Oberfläche.
Auch für die Füße ist die EUTERPFLEGE Care + Repair Creme gedacht. Wie sich rissige Fersen richtig pflegen lassen, zeigt unser Ratgeber Rissige Fersen: Was wirklich hilft. Einen Überblick über alle Produkte der Serie bietet die EUTERPFLEGE Themenseite.
Wann trockene Hände ein Fall für den Hautarzt sind
Bessern sich die Hände trotz regelmäßiger Pflege nach zwei bis drei Wochen nicht, oder entzündet sich die Haut, nässt, juckt stark oder blutet, sollte die Ursache hautärztlich abgeklärt werden. Pflegecremes sind Kosmetik: Sie unterstützen die Haut im Alltag, ersetzen aber keine Behandlung.
Häufige Fragen zu trockenen Händen
| Welche Creme hilft bei sehr trockenen, rissigen Händen? |
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Eine reichhaltige, parfümfreie Creme, die Feuchtigkeit bindet (z. B. mit Glycerin oder Urea) und einen schützenden Film bildet, etwa die EUTERPFLEGE Care + Repair Creme. Wichtig ist regelmäßiges Eincremen, vor allem direkt nach dem Händewaschen. |
| Welche Inhaltsstoffe sollte eine Handcreme für trockene Haut haben? |
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Feuchthaltefaktoren wie Glycerin oder Urea, rückfettende Bestandteile wie Öle, Paraffin oder Silikone und Pflegestoffe wie Allantoin, Bisabolol oder Panthenol. Bei empfindlicher Haut ist eine parfümfreie Rezeptur sinnvoll. |
| Wie oft sollte man trockene Hände eincremen? |
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Nach jedem Händewaschen und zusätzlich abends. Bei viel Wasserkontakt, Putzarbeiten oder Kälte darf es auch mehrmals täglich sein. |
| Warum werden Hände im Winter so trocken? |
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Kalte Außenluft und trockene Heizungsluft entziehen der Haut Feuchtigkeit, während der Handrücken kaum eigenes Fett nachliefern kann. Typische Folgen sind raue Haut und Risse an Fingerkuppen und Knöcheln. |
| Warum werden die Hände vom Putzen und Spülen so trocken? |
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Wasser und Reinigungsmittel lösen Fette aus der Haut. Gummihandschuhe beim Putzen und Eincremen direkt danach schützen die Hände. |
| Kann man eine Handcreme auch für Ellenbogen und Knie verwenden? |
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Ja, reichhaltige Cremes eignen sich auch für raue Einzelstellen wie Ellenbogen und Knie, die ähnlich beansprucht werden wie die Hände. Für rissige Fersen lohnt sich eine eigene Pflegeroutine. |
| Wann sollte man mit rissigen Händen zum Hautarzt? |
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Wenn sich die Hände nach zwei bis drei Wochen regelmäßiger Pflege nicht bessern oder sich die Haut entzündet, nässt, stark juckt oder blutet. |



























