Gegen trockene Haut im Winter helfen vor allem drei Dinge: kürzer und lauwarm duschen, die Haut direkt danach mit einer parfümfreien Pflege eincremen und Reizfaktoren wie trockene Heizungsluft und kratzende Kleidung reduzieren. Besonders betroffen sind Schienbeine, Unterarme, Rücken und das Gesicht – Stellen, die wenig eigenes Hautfett bilden oder der Kälte direkt ausgesetzt sind.
Dieser Ratgeber erklärt, warum die Haut im Winter austrocknet, wie die richtige Pflege für Körper und Gesicht aussieht und welche Rolle Duschen, Kleidung, Waschmittel und Raumluft dabei spielen.
Warum die Haut im Winter austrocknet
Im Winter verliert die Haut mehr Feuchtigkeit, als sie selbst nachliefern kann. Kalte Luft enthält kaum Wasser, und bei niedrigen Temperaturen bildet die Haut weniger Talg – der natürliche Schutzfilm wird dünner.
Drinnen setzt sich der Effekt fort: Heizungsluft hat oft eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit und entzieht der Haut zusätzlich Wasser. Dazu kommen typische Wintergewohnheiten wie lange, heiße Duschen und dicke Kleidung, die an der Haut reibt. Die Folge: Die Haut spannt, schuppt und juckt, vor allem an Beinen, Armen und am Rücken. Wie trockene, rissige Hände richtig gepflegt werden, zeigt unser Ratgeber Welche Creme hilft bei trockenen, rissigen Händen?.
Duschen im Winter: kürzer, lauwarm und mild
Wer im Winter zu trockener Haut neigt, sollte kürzer und weniger heiß duschen. Heißes Wasser und lange Duschzeiten lösen Hautfette, die bei Kälte ohnehin knapp sind.
Fünf bis zehn Minuten reichen
Eine kurze, lauwarme Dusche reinigt ausreichend. Für den Großteil des Körpers genügt klares Wasser – Duschgel braucht es vor allem an Achseln, Intimbereich und Füßen.
Mild reinigen, ohne Duftstoffe
Ein parfümfreies Waschgel wie das EUTERPFLEGE Care + Repair Waschgel 4in1 reinigt Körper und Haare schonend und verzichtet auf Duftstoffe, die empfindliche Haut zusätzlich belasten können.

Direkt nach dem Duschen eincremen
Der beste Moment für die Körperpflege sind die ersten Minuten nach dem Duschen, solange die Haut noch leicht feucht ist. Dann verteilt sich die Pflege besonders gut und hält die Feuchtigkeit in der Haut.
Beine, Arme, Rücken: Pflege für große Hautflächen
Für große Hautflächen eignet sich im Winter eine leichte, aber pflegende Bodylotion, die sich schnell verteilen lässt und nicht klebt – sonst wird das tägliche Eincremen schnell zur lästigen Pflicht. Wir empfehlen dafür die EUTERPFLEGE Care + Repair Bodylotion 200ml: Sie ist parfümfrei und für die tägliche Pflege größerer Hautpartien gedacht.

Für besonders trockene Bereiche wie die Schienbeine darf es reichhaltiger sein. Hier lässt sich die Lotion mit der EUTERPFLEGE Care + Repair Creme 200ml kombinieren, die gezielt auf die rauesten Stellen kommt.

Pullover, Wollsocken, Strumpfhosen: Wenn Kleidung die Haut reizt
Trockene Haut reagiert im Winter empfindlicher auf Reibung. Grobe Wollfasern, Wollsocken und enge Strumpfhosen reiben an der ohnehin trockenen Hautoberfläche – die Haut juckt, besonders an Unterarmen, Oberschenkeln und Schienbeinen.
Abhilfe schafft eine weiche Lage aus Baumwolle oder Seide direkt auf der Haut. Wer empfindlich auf kratzende Wolle reagiert, greift bei Pullovern besser zu feinen Merino- oder Kaschmirfasern statt grober Wolle.
Das richtige Waschmittel für hautnahe Kleidung
Alles, was direkt auf der Haut liegt – Unterhemden, T-Shirts, Leggings und Bettwäsche –, wird bei empfindlicher Winterhaut am besten mit einem Waschmittel ohne Duftstoffe gewaschen. Das HAKA Sensitiv Waschmittel 2L, 66WL verzichtet auf Duft- und Farbstoffe, Enzyme und optische Aufheller und ist dermatologisch mit „Sehr gut“ bewertet. Mehr dazu im Ratgeber Welches Waschmittel ist für empfindliche Haut geeignet? Für die Wollpullover selbst ist ein spezielles Wollwaschmittel die bessere Wahl.
Gesicht und Lippen bei Kälte schützen
Das Gesicht ist Kälte und Wind im Winter direkt ausgesetzt. Vor dem Rausgehen ist deshalb eine reichhaltigere Pflege sinnvoll als im Sommer – am besten mit ein paar Minuten Zeit zum Einziehen.
Die EUTERPFLEGE Care + Repair Creme ist auch für das Gesicht geeignet und lässt sich vor dem Rausgehen dünn auftragen. Die Lippen trocknen bei Kälte besonders schnell aus, weil sie keine Talgdrüsen besitzen. Ein Lippenpflegestift vor dem Rausgehen schützt sie vor Wind und Kälte.
Trockene Heizungsluft ausgleichen
Für die Haut angenehm ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent – in beheizten Räumen liegt sie im Winter oft deutlich darunter. Ein Hygrometer zeigt, wie trocken die Raumluft tatsächlich ist.
Hilfreich ist, Räume nicht zu überheizen, denn je wärmer die Luft, desto geringer ihre relative Feuchtigkeit. Wäsche in der Wohnung zu trocknen oder ein Luftbefeuchter erhöhen die Feuchtigkeit. Dabei nicht übertreiben: Dauerhaft zu feuchte Luft begünstigt Schimmel.
Mythos: Hilft viel trinken gegen trockene Haut?
Nicht nachweislich. Laut AOK kam eine systematische Übersichtsarbeit zu dem Ergebnis, dass eine hohe Flüssigkeitszufuhr trockene Haut nicht verbessert. Ausreichend zu trinken ist gesund – gegen trockene Winterhaut hilft aber vor allem Pflege von außen.
Wann trockene Winterhaut ein Fall für den Hautarzt ist
Trockene Haut, die im Winter auftritt und sich mit guter Pflege bessert, ist in der Regel unproblematisch. Hält die Trockenheit trotz Pflege über Wochen an, juckt die Haut stark, entzündet sich oder bilden sich nässende Stellen, sollte das hautärztlich abgeklärt werden – trockene Haut kann auch auf eine Hauterkrankung hinweisen.
Häufige Fragen zu trockener Haut im Winter
| Was hilft gegen trockene Haut im Winter? |
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Kürzer und lauwarm duschen, direkt danach eine parfümfreie Pflege auftragen und Reizfaktoren wie trockene Heizungsluft und kratzende Kleidung reduzieren. |
| Warum wird die Haut im Winter so trocken? |
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Kalte Luft enthält kaum Feuchtigkeit, die Haut bildet bei Kälte weniger Talg und Heizungsluft entzieht ihr drinnen zusätzlich Wasser. Lange, heiße Duschen verstärken den Effekt. |
| Wie oft sollte man im Winter duschen? |
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Tägliches Duschen ist möglich, wenn es kurz (fünf bis zehn Minuten), lauwarm und mit milder Reinigung erfolgt. Danach die Haut eincremen. |
| Warum juckt die Haut im Winter unter dem Pullover? |
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Grobe Wollfasern reiben an der trockenen Haut. Eine Lage aus Baumwolle oder Seide darunter und ein Waschmittel ohne Duftstoffe für hautnahe Kleidung schaffen Abhilfe. |
| Welche Luftfeuchtigkeit ist im Winter gut für die Haut? |
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Etwa 40 bis 60 Prozent. Ein Hygrometer zeigt den Wert; nicht überheizen und bei Bedarf befeuchten, ohne Schimmel zu riskieren. |
| Hilft viel trinken gegen trockene Haut? |
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Nicht nachweislich. Laut AOK verbessert eine hohe Trinkmenge trockene Haut nach einer systematischen Übersichtsarbeit nicht – entscheidend ist die Pflege von außen. |
| Welche Creme eignet sich im Winter fürs Gesicht? |
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Eine reichhaltigere, parfümfreie Pflege, die vor dem Rausgehen Zeit zum Einziehen bekommt – zum Beispiel die EUTERPFLEGE Care + Repair Creme, die auch für das Gesicht geeignet ist. |



























